Workshops

 

Workshop 1 Was mache ich bei? Diagnostik und Therapie

Dieser Kurs soll den Teilnehmenden vermitteln, wie in der STI-Medizin durch methodisches Vorgehen eine symptomgeleitete Differentialdiagnostik zur einer symptomgesteuerten kalkulierten Therapie führt. Im Einzelnen werden thematisiert: zielgerichtete Anamnese- und Untersuchungstechniken, Auswahl sinnvoller Laboruntersuchungen und die Techniken der dazu erforderlichen Materialgewinnung, Algorithmen zur Differentialdiagnostik und situationsadaptierte Therapieentscheidungen. Weiterhin behandelt werden das Partner*innenmanagement und besondere Aspekte bei Angehörigen unterschiedlicher Betroffenengruppen.

 

 

Workshop 2 STI-Quiz

Wenige anamnestische Angaben und ein eindrucksvolles klinisches Bild ermöglichen es dem bzw. der geübten Dermatovenerologen oder Dermatovenerologin in nicht wenigen Fällen eine treffende Blickdiagnose zu stellen. Bei vielen Patient*innen stehen jedoch zunächst die Auflistung möglicher Differenzialdiagnosen und deren effiziente und kostensparende Aufarbeitung bis zur definitiven Diagnose an. Auch schwierige Laborkonstellationen (z.B. in der Syphilisserologie) oder Therapieansätze in besonderen Situationen (Immundefizienz, Begleitmedikationen, Unverträglichkeit der Standardmedikationen) sind immer wiederkehrende Herausforderungen im Praxisalltag. In dieser Quizveranstaltung fordern wir Sie zum aktiven Mitdenken und Mitarbeiten heraus: Es gilt, anhand von Fragen/Fällen aus der Praxis den richtigen Weg zur Diagnose und zur adäquaten Therapie einzuschlagen. Testen Sie Ihr dermatovenerologisches Wissen!

 

Workshop 3 Let's talk about sex

Wie rede ich mit meinen Patientinnen und Patienten über Sexualität? Wie berate ich angemessen zu HIV/STI-Risiken und Schutzmöglichkeiten? Nach einer kurzen Einführung zu sexuell übertragbaren Infektionen (STIs) fokussieren die Referent*innen auf den Aufbau von Gesprächen über Sexualität im Setting einer Arztpraxis. Den Teilnehmenden wird ermöglicht, Erfahrungen aus ihrem beruflichen Alltag einzubringen und passende Kommunikationsstrategien kennenzulernen. Weitere Themen: Umgang mit Grenzen und Tabus, Coming-Out beim Arzt/der Ärztin: Was macht es leicht, was schwer? Bedeutung der eigenen Haltung zu Sexualität und ihr Einfluss auf das Beratungsgeschehen.